Lerneinheiten im Überblick

Die Lerneinheiten beziehen sich auf das Glarner Heimatbuch und die Glarner Schulkarte.

Das American Museum of Natural History in New York (USA) erstellte einen Abguss der Lochsite in der Gemeinde Sool, um in einer riesigen Halle mit einer neuartigen Ausstellung über die «Erde als Ganzes» den Mechanismus der Gebirgsbildung anhand der Glarner Überschiebung zu dokumentieren.

Die Gletscherzunge ist immer noch recht schwierig auszumachen, das aufliegende Geröll lässt den Rand lediglich erahnen. Über die ganze Gletscherfläche sind 4,90 Meter Dicke weggeschmolzen, und so verwundert auch die enorme Verkürzung des Gletschers um 10,50 Meter im Laufe eines Jahres kaum mehr.



Im Sommer 1962 war die Mauer fertig. Sie ist fast 150 Meter hoch und benötigte 553 000 Kubikmeter Beton. Sie vermag 92 Millionen Kubikmeter Wasser zu stauen. Der Limmernbach allein vermöchte ihn allerdings bei Weitem nicht zu füllen. Von allen Seiten leitet man dem See Wasser zu. Rund 40 Jahre später wird wieder gebaut. 2015 geht ein gigantisches Pumpspeicherwerk ans Netz.

Im Evangelischen Rat entbrannte eine hitzige Diskussion, als es darum ging, Anna Göldi zum Tode oder zu lebenslänglicher Haftstrafe zu verurteilen. Eine Mehrheit sprach sich für eine Haftstrafe aus. Da Glarus über keine solche Anstalt verfügte, fragte man die Zürcher Behörden an, ob Anna Göldin im dortigen "Stellenwerk", im Zuchthaus, die Haftstraffe verbüssen könne.



Die ausserordentliche Landsgemeinde fand am 25. November 2007 statt und bestätigte den Beschluss der Landsgemeinde 2006 für die Gemeindereform mit grossem Mehr. Einen Memorialsantrag, der verlangte, gleich den ganzen Kanton in einer Gemeinde zusammenzufassen, empfanden die Glarner als zu radikal und lehnten ihn ab.