Üüsers Ländli isch nu chly...

Regionen im Glarnerland

«Das Bild des Glarnerlandes ist das eines Baumes, der in ebenem Boden und an einem Seegelände
wurzelt, mit kurzem Stamm, zwei grossen Verzweigungen und vielen Verästelungen.»
(F. Becker, Glarnerland, 1912)

 

 

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Ds Vreenelisgäärtli

Sage

D. Lüüt händ sie gwaarnt und händ züenere gseit: "Me törf Gott nüd versueche!" Sii aber hät gseit: "Und ietz guun i ztratz ufe, sigs em Herrgott lieb oder leid. Due ninnt de Jumpfere, es isch e bäumigstarchs Meitli gsii, e groosses Sännechessi übere Chopf, as si nüd nass wäärdi, wänns chääm gu schnye. Wo si aber dobe gsii isch, ...

 

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Die Glarner Überschiebung

In der Lochsite gut sichtbar

Das American Museum of Natural History in New York (USA) erstellte einen Abguss der Lochsite in der Gemeinde Sool, um in einer riesigen Halle mit einer neuartigen Ausstellung über die «Erde als Ganzes» den Mechanismus der Gebirgsbildung anhand der Glarner Überschiebung zu dokumentieren.

 

 

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Bergsturz von Elm

11. September 1881

Am Sonntag, 11. September, brachen schon vormittags zwei mit Wald bewachsene Felsvorsprünge aus der Mitte des Abhanges heraus. Ein viertel nach fünf Uhr folgte der erste grosse Sturz. Gewaltige Felsmassen lösten sich am hintern Plattenberg, füllten zerstäubend die Öffnung des Bergwerks und stürzten in die Tiefe.

 

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"Modergeruch und Froschgeschrei"

Veränderungen in der Linthebene

Über die Linthebene um 1800 schreibt Johann Melchior Schuler :

Eine öde Fläche, weder See noch Land, voll Modergeruch und Froschgeschrei. Die Anwohner sahen blass und kränklich aus. Alljährlich, wenn der Frühling wiederkehrte, waren die Dörfer voll schlotternder Fieberkranker ...

 

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Hans Conrad Escher von der Linth

"Eidgenossen, euch sei er Vorbild"

Als weit gereister und weltoffener Mann versuchte der junge Hans Conrad Escher von Anfang an die Welt zu verbessern. Als 1798 die Franzosen den Schweizern die "eine und untheilbare Helvetische Republik" aufzwangen, sah er seine Chance gekommen, als Politiker aktiv zu werden.

 

 

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Linth-Limmern

Grosskraftwerk am Kistenpass

Im Sommer 1962 war die Mauer fertig. Sie ist fast 150 Meter hoch und benötigte 553 000 Kubikmeter Beton. Sie vermag 92 Millionen Kubikmeter Wasser zu stauen. Der Limmernbach allein vermöchte ihn allerdings bei Weitem nicht zu füllen. Von allen Seiten leitet man dem See Wasser zu.

 

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