Opfer des Aberglaubens

Einst ausgerottet: Der Steinbock

Das «Herzkreuzchen», einen Knorpel aus dem Herzen der Tiere, trug man als glückbringendes Amulett. Der Steinbock wurde gewissermassen als «wandelnde Apotheke» betrachtet und erbarmungslos gejagt.

 

 

 

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Die bewegte Geschichte des Steinadlers

Früher verfolgt - heute in gesunden Beständen

Für den Abschuss von Steinadlern bezahlte man Prämien. Andere Beutegeier wie der Braunbär, der Wolf, der Luchs oder auch der harmlose Bartgeier waren als Folge dieses Denkens zu jener Zeit bereits ausgerottet. Dank des immer besseren Wissens über die Lebensweise der sogenannten Raubtiere änderte sich diese Einstellung im Verlauf des 20. Jahrhunderts.

 

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Der Luchs

Wieder da

Die Sooler Jäger Heinrich Jenny und Heinrich Luchsinger fingen 1725 die drei letzten Luchse. 257 Jahre später, im März 1982, entdeckten Glarner Förster im Gebiet Klöntal-Schwammhöhe-Sackberg erstmals wieder Spuren der grossen Katze. Wie ist es dazu gekommen?

 

 

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Unser Wald

Schutzschild in Gefahr

Bis weit an unsere Talhänge hinauf herrscht Laubwald vor. Buchen, Ahorne, Eschen und Linden prägen sein Bild. Über 1200m ü. M. wachsen hauptsächlich Fichten (Rottannen), vereinzelt kommen aber auch Bergahorn und Buchen auf dieser Höhe vor. Um die Bäume nutzen zu können, wurden in viele Wälder Waldstrassen gebaut.

 

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Wald und Wild

Weshalb das Wild Ruhezonen braucht

Während des Mittelalters waren unsere Wälder reich an einheimischen Wildarten. Die zunehmende Nutzung der Landschaft durch den Menschen drängte das Wild dann aber immer weiter zurück. Am Ende des 19. Jahrhunderts gab es bei uns kaum noch Rehe und gar keine Hirsche mehr. Auch die Raubtiere Luchs, Wolf und Bär waren ausgerottet.

 

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Wildasyl Freiberg

Seit 1548 Schutzgebiet für das Wild

Es war jedem Landsmann verboten, im Freiberg auf irgendeine Art Wil zu erjagen. Die Alpsennen wurden verpflichtet, allfällige Frevler aufzuspüren und anzuzeigen. Diese Regelung hatte verständlicherweise keinen grossen Erfolg.

 

 

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Wildtiere im Kanton Glarus

Steckbriefe erstellen

Wildtiere brauchen vor allem im Winter Ruhe vor dem Menschen. Wenn sie nicht gestört werden, bewegen sie sich in dieser Zeit nur wenig. Ihr Futterbedarf geht zurück, der Körper schaltet auf «Sparflamme ». Das Wild zehrt vom Fettvorrat, den es bis zum Herbst angelegt hat.

 

 

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